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  • Ich schaue gerade die neue Staffel White Lotus und finde sie mal wieder überragend. Habe durch mein Umfeld leider häufig Kontakt zu ähnlichen Leuten und bin immer wieder schockiert wie perfekt diese Serie deren Verhalten abbildet, kritisiert und persifliert. Trotzdem geht man aus der Serie raus und denkt sich: das sind ja alles irgendwie furchtbare Menschen, aber am Ende sind sie doch eben Menschlich und ihr Versagen verständlich, auch wenn ihr Verhalten deshalb natürlich nicht weniger verwerflich ist.

    Außerdem lese ich gerade Noli Me Tangere von José Rizal. Ist in den Philippinen wohl ein Klassiker, den jedes Kind gelesen haben muss. Bis jetzt kann ich sagen, aus gutem Grund. Packend geschriebene Sozial- und Kolonialismuskritik aus einem Teil der Welt, über den ich bisher kaum etwas wusste. Besonders die spanischen Kolonialherren und ihre katholischen Priester werden heftig kritisiert. Die Handlung erinnert mich ein wenig a den Graf von Monte Christo, auch hier ist der Hauptcharakter ein Verlorener Sohn der heimkehrt, veränderte Zustände vorfindet und Rache üben muss. Trotzdem schafft es Noli Me Tangere sein eigenes Ding zu sein, besonders durch sein fantastisches Setting.

    BONUS: Da das Buch so alt ist, gibt es es auf Project Gutenberg kostenfrei als ebook: Noli Me Tangere

    Auch spanned: José Rizal ist durch seine Werke mitverantwortlich für die Philippinische Revolution gegen die Spanier und wurde deshalb von den Spaniern hingerichtet. Ein faszinierender Mann… José Rizal

  • Ich hab Stargate SG1 und Atlantis mal wieder durchgeguckt, das letzte Mal ist etliche Jahre her.

    Vor allem SG1 ist, zumindest für mich, schlecht gealtert. Dass alle Feinde der Erde irgendwie falsche Götter sind aber nie geklärt wurde, was denn einen Gott ausmacht und der christliche Gott nicht kn Frage gestellt wurde, kam mir immer schon komisch vor aber war nicht weiter wichtig.
    Der ausufernde Militarismus ist irgendwie logisch, dass Zivilisten aber fast ausschließlich Gegner sind, ist manchmal schon echt heftig.
    Zum Glück wird das in Atlantis schon besser und differenzierter.

    Trotzdem machen beide Serien nachwievor Spaß, während Universe... Naja, ist anders. Leider packen die Charaktere (und die ganze Serie) nicht so. Vielleicht wirds noch besser, ich bin gerade ungefähr an dem Punkt, an dem ich beim letzten Mal abgebrochen habe.

    Außerdem hab ich die ursprüngliche Thrawn-Trilogie von Timothy Zahn mal wieder gelesen, die zu dem Teil des EU/Legends gehört, bei denen ich es schade finde, dass sie durch den Cut von Disney dekanonisiert wurden. Die Bücher sind einfach so viel besser als die Sequel-Trilogie und vieles andere von Disney, das nach der OT spielt. Auch wenn Elemente wiederverwenden wurden, haben sie es in der Regel nicht so gut und spannend hinbekommen.

    • Naja das mit den falschen Göttern kommt ja von den Jaffa die sich aus der Versklavung von den Goa'Uld befreien wollen und Teal'c zeigt dass diese auch nur sterblich sind.

      Die Asgard sind auch nur hochentwickelte Wesen, auch falsche Götter.

      Echte Götter oder Gottähnlichen sind dann wohl einfach die Ori und die Antiker.

      Der Christliche Gott wird in Stargate doch eigentlich gar nicht behandelt, oder?

      • Damit hat es angefangen, aber auch die Asgard sind in den Augen von SG1 falsche Götter, nur dass SG1 das den Anhängern selten erzählen, weil die Asgard die guten sind. In der fünften Folge der fünften Staffel, „Red Sky“, bringt SG1 versehentlich ein superschweres Element in die Sonne eines Planeten von Freyr-Anbetern ein, was zur Katastrophe führend würde. Ein paar der Bewohner (die ihre eigentlich sehr nordisch inspirierte Religion überraschend christlich ausüben, aber das ist ein anderes Thema), weigern sich aber, SG1 bei ihren Maßnahmen zu unterstützen und behindern sie sogar mit tödlicher Gewalt, und das aufgrund ihrer Religion. Und auch da ist ein Ansatz von SG1, den Bewohnern zu erklärt, ihr Gott sei kein Gott.
        Als Daniel und Vala das erste Mal auf die Ori, bzw. ihren Anhängern begegnen, wird sehr schnell klargestellt, dass die Ori zwar mächtige Wesen sind, ihre Anbetung aber falsch weil falsche Götter.

        Der Christliche Gott wird in Stargate doch eigentlich gar nicht behandelt, oder?

        Eben. Der christliche Gott wird nie in Frage gestellt. Allerdings trifft ein Erdenführer, entweder Kinsey oder ein Präsident, die Aussage, es gebe nur einen Gott und das sei der christliche. Keine Diskussion, es ist einfach so.

  • Letzte Woche hatte ich meine C64 Battlestation aufgebaut, seit gestern baue ich daneben (hätte ich doch nur platz dafür :( ) meine Amiga Station.

    Hoffe das heute die Mouse und meine ersten Spiele ankommen, darunter spiele aus meiner Kindheit: Turrican, Die Siedler, Das Telekommando, Monkey Island...

    Es ist toll zu hören wie das Disketten Laufwerk (verdammt werden DD Disketten teuer gehandelt) klickt und lädt..


    Daneben, Joa der LemmyVision Song Contest ist in der Abstimmung. Hab Interesse Bands und Songs gehört. Ein toller Erfolg jetzt schon!

  • Invincible Staffel 3 fertig geschaut. Immernoch gut, aber wirkt so als ob jede Episode die Welt untergeht. Ob das noch eine weitere Staffel funktioniert weiß ich nicht. Erste Staffel ist aufjedenfall meine Liebste.

  • Serien:

    Da Severance ein großes Loch in meinem Herzen hinterlassen hat, mussten neue Serien her. In der Mediathek habe ich die Affäre Cum-Ex geguckt. Deutsch-dänische Produktion. Hat mich gut unterhalten. Nur ein Trope war etwas öde: warum sind Deutsche in Ämtern immer so unsympathisch.

    Dann habe ich die letzten zwei Tage die Miniserie Adolescence auf Netflix geguckt. Jede Folge ist ein „one take“ in echt Zeit. Die jungen Schauspieler*innen haben mich richtig überzeugt. Gewalt und Incel Culture in UK.

    Bücher

    Ich habe shades of grey von Jasper Fforde gelesen. Merkwürdiges Buch. Dystopischer Faschismus in UK irgendwann in der Zukunft. 90% waren world building und: das macht alles gar keinen Sinn und ist komisch und die letzten 10% waren: ok, aber will ich weiterlesen Band 2 und 3? Ich denke eher nicht. Richtig ätzend fand ich, dass die erste Frau die auftaucht natürlich erstmal als oh die ist aber cute (love interest) vom Protagonisten beäugt wird und egal was sie tut da nicht raus kommt. Später im Buch gibt es zum Glück noch andere weibliche Rollen, mit eigener Agenda und schlechtem Charakter. Allerdings nervt mich dieser Trope in jedem dystopian future book. Männlicher Hauptcharakter, erste Frau die auftaucht entweder love interest oder prostituierte.

    Zu Weihnachten habe ich Holly von Stephen King bekommen. Als ich anfing hatte ich den Einschlag nicht dabei und habe keine Ahnung worum es geht. Bin gespannt. Bin mehr der old school King Fan. Kann aber berichten das es anfängt wie alle anderen Bücher: wir folgen einem Autor.

    Kino (upcoming)

    Ich hab es endlich geschafft einen Termin OmU für Mickey 17 zu finden und geh Sonntag rein. Freu mich schon.

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